Letzte Aktualisierung der Termine: 10.05.2013.
»Ist die Konstruktion der Zukunft und das Fertigwerden für alle Zeiten nicht unsere Sache, so ist desto gewisser, was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, ich meine die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden, rücksichtslos sowohl in dem Sinne, daß die Kritik sich nicht vor ihren Resultaten fürchtet und ebensowenig vor dem Konflikte mit den vorhandenen Mächten.« (Karl Marx)
Der Rote Freitag
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Nachbesprechung und Klärung offener Fragen
Datum: Donnerstag 16.05.2013
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Wirtshaus "Max und Moritz" 1. Stock, Oranienstr. 162, Berlin-Kreuzberg
DAS KAPITAL lesen!
Einladung zum gemeinsamen Studium des Klassikers von Karl Marx
Ab 22.04.2013 immer am Montag 18:30 Uhr, beginnt ein neuer Kapital Lesekreis (Band I).
Ort: Humboldt-Universität, Hegelbau Raum 1.606, Dorotheenstr. 24 (S/U Friedrichstr.)
Homepage:
kapitalkurs.de
Interessenten, die über Neuigkeiten hierzu informiert werden wollen, schicken einfach eine Email an k1@kk-gruppe.net
Der AK Finanzkrise wird fortgesetzt am 15.05.2013
Beginn um 19:00 Uhr
Thema:
Deutschlands Anteil an Europas Finanzkrise und sein imperialistisches
Interesse an ihrer Bewältigung
Interessenten wenden sich zur Anmeldung an: info@kk-gruppe.net
Lesetipp zur Vorbereitung:
GEGENSTANDPUNKT 1-2013 Von der D-Mark zum Euro und keinesfalls wieder zurück -
Deutschlands Anteil an Europas Finanzkrise und sein imperialistisches Interesse an ihrer Bewältigung
Um mit dem GegenStandpunkt ins Gespräch zu kommen, gibt es Gelegenheit.
Jeweils einmal im Monat werden ab 18.30 Uhr im »BAIZ«, Christinenstraße 1 (Ecke Torstraße, Nähe U-Bhf Rosa-Luxemburg-Platz), aktuelle oder grundsätzliche Themen vorgestellt und diskutiert.
Vorschläge zu aktuellen oder grundsätzlichen Themen die diskutiert werden sollen, können an inipfoko@atkktata-gruppesuppe.punktneteet gesendet werden.
nächste Termine:
24.05.2013
Die moderne Familie:
Patchwork oder „Bis dass der Tod euch scheide“, hetero oder homo, alles ist erlaubt -und (fast) gleichberechtigt.
Da hat sich einiges geändert für das Privatleben der Bürger. Es ist noch gar nicht lange her, dass Homosexualität verboten war, es die Pflicht zum Beischlaf in der Ehe gab etc.
Die Familie steht unter dem besonderen Schutz des Staates, tendenziell auch die neue, liberale eheähnliche Gemeinschaft.
Das wirft einige Fragen auf:
21.06.2013 Steuer, Steuerhinterziehung, Steuerfahndung.
Der Kampf um die Zwangsabgaben wird härter
Der bürgerliche Staat regiert mit Geld. Geld, das seine Bürger verdienen: Die Masse besteuert er direkt an der Quelle; die Hauptsumme holt er sich bei den Besserverdienenden und Unternehmern, bei wem sonst. Für diese Klasse sind Steuern im Prinzip verkehrte Kosten ihres Geschäfts, ein Raub wohlverdienter Gewinne; also wird hinterzogen, wo und wohin es nur geht. Der Staat sieht das ungefähr genauso. Es ist sein Geld, um das er geprellt wird; auch und gerade von seinen Reichen verlangt er Steuermoral, also tätigen Patriotismus; erst recht in der Krise macht Deutschland mit diesem Anspruch ernst. Konten im Ausland sind Verrat am Vaterland, sprich: kein Kavaliers-Delikt; die Milliarden gehören uns und heim ins Reich! Die öffentliche Bloßstellung prominenter Steuersünder ist Teil der Kampagne und befeuert die Talkshows und Stammtische zum Thema Steuergerechtigkeit und nationale Vorbilder enorm. Hier kennen die Insassen der kapitalistischen Klassengesellschaft nur noch einen Gegensatz: den von anständigen und unanständigen Deutschen.
26.04.2013 AUSGERECHNET mit Essen spielt man nicht?
LEBENSMITTEL-SPEKULATION und ihre Kritiker
Ankündigungstext:
hier
Hörtipp hierzu ein Veranstaltungsmitschnitt vom Juni 2008:
Wie Agrargeschäft und Versorgungsnöte zusammengehören und wie sie politisch betreut werden - Ein Lehrstück in Sachen Reichtum und Arbeit im globalen Kapitalismus
hier
Lesetipp GegenStandpunkt 2-08: Alter Hunger, neuer Hunger
hier
18.01.2013 Das Märchen von der Macht und der Verantwortung des Verbrauchers
Gliederung/Skript der Veranstaltung:
hier
Alles Nötige zum kapitalistischen Verhältnis zwischen
Referent: Peter Decker, Redakteur des GegenStandpunkts
Datum: Dienstag 07.05.2013
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Mehringhof, Versammlungsraum, Gneisenaustr. 2a, Berlin-Kreuzberg
Arbeit und Reichtum scheinen eine klare Beziehung zu haben: Die Arbeit schafft den Reichtum. Andererseits schafft die Arbeit Reichtum nicht für die Leute, die die Arbeit machen. Wer arbeitet, wird nicht reich; und die Reichen, die immer reicher werden, arbeiten nicht. Nicht-Arbeit scheint reich zu machen, Arbeit nicht.
Von der Arbeit, die den Reichtum schafft, gibt es nie genug. Wachstum ist die Parole der Wirtschaft: Wenn immer mehr Leute immer länger arbeiten, wächst der Reichtum.
Von der Arbeit, die den Reichtum schafft, gibt es längst zu viel. Millionenfach werden Arbeitskräfte in der EU entlassen. Ihre Arbeit wird nicht mehr gebraucht – und das nicht, weil es schon genug von allem gäbe und alle Menschen satt und zufrieden wären. Ihre Arbeit ist überflüssig, weil sie für den Zweck nicht taugt, für den sie organisiert wird: Geld zu erzeugen für die, die „Arbeit geben“. Diejenigen, die „Arbeit nehmen“ müssen, können nicht leben, wenn sie nicht arbeiten, auch wenn ihnen niemand sagen kann, wofür ihre Arbeit gebraucht wird.
Arbeit im Kapitalismus findet nicht statt, um die Lebensmittel herzustellen, von denen die Gesellschaft lebt; aber ihre normalen Mitglieder können nur leben, wenn sie Arbeit, die dafür gar nicht da ist, verrichten. Der materielle Reproduktionsprozess der Gesellschaft – Produktion und Konsumtion der nützlichen Dinge – ist einem ganz anderen Zweck dienstbar gemacht – mit allen negativen Folgen für Arbeit, Leben und Existenzunsicherheit der meisten. Das, nur das ist der Grund, warum der Kapitalismus abgeschafft gehört.
Nachbesprechung und Klärung offener Fragen zum Vortrag
Datum: Donnerstag 16.05.2013
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Wirtshaus "Max und Moritz" 1. Stock, Oranienstr. 162, Berlin-Kreuzberg
Mitschnitt des Vortrags:
hier
Der "Kampf gegen die Erderwärmung" und die "deutsche Energiewende" - Eine Zwischenbilanz: Nichts als Konkurrenz
Referentin: Margaret Wirth, Universität Bremen
Datum: Dienstag 11.06.2013
Beginn: 19:30 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
Gedacht war die Sache mit der Wende hin zu immer mehr „erneuerbarer Energie“ ursprünglich einmal so in Deutschland: „Wir“ machen der Welt mit ambitionierter Technik vor, wie die drohende „Klimakatastrophe“ gerade noch rechtzeitig zu stoppen ist, verpflichten die Staaten auf klimadiplomatischen Konferenzen - Kyoto - auf ein internationales Regelwerk von CO2-Reduktionen, stiften mit einem weltweit vereinbarten Verzicht auf Öl, Gas und Kohle einen globalen Bedarf nach erneuerbarer Energie – und sind mit deutscher Technologieführerschaft der vorrangige geschäftliche Nutznießer dieses neuen Weltmarkts.
Denn so menschlich einfach unabweisbar das Ziel „Klimarettung“ klingt, es darf der deutschen Marktwirtschaft nicht schaden, sondern muss ihr nutzen. Und das ist keine Frage guten Willens und moderner Technik. Rentieren müssen sich die Windmühlen und Kollektoren erstens für ihre Hersteller; rentieren muss sich die Umstellung auf und das Betreiben von alternativer Energie zweitens für die Energiekonzerne; drittens muss sich die alternative Energie rechnen bei ihren geschäftlichen Abnehmern. Und damit sich das alles viertens in einem deutschen Gesamtwachstum auszahlt, muss fünftens Energietechnik „Made in Germany“ auch noch beim Erobern von Marktanteilen in der Welt vorn dran sein. Das sind „Gesetze“ im Kapitalismus, die jedem als mindestens so unabweisbar einleuchten müssen wie die „Klimarettung“. Und den meisten lieben Deutschen leuchtet das auch ein.
Um diese kapitalistischen Bedürfnisse einer „Energiewende“ hat sich die Bundesregierung nach Kräften gekümmert. Und zwar mit einem „hochkomplexen Bündel“ von Subventionen und Fördergesetzen wie das „Erneuerbare Energie Gesetz“ (EEG), die allesamt als "Marktanreize" wirken sollen. Denn eine planwirtschaftliche Wende zu bekömmlicherer Energieerzeugung wäre einfach systemwidrig. Jetzt ziehen die Regierenden Zwischenbilanz und sind nicht zufrieden. Die Kapitalanleger machen von der gesetzlichen Preis- und Abnahmegarantie für erneuerbare Energie so Gebrauch, wie es ihrem auch gesetzlich anerkannten Geschäftsprinzip entspricht, nämlich an Gewinn orientiert und Kosten kalkulierend. So erzeugen sie in der Solarbranche ein Übersoll, bei den „Offshore“- Windparks und Netzen ein Untersoll gegenüber den staatlichen Zielgrößen. Plötzlich ist von unerwünschten „Mitnahmeeffekten“ und „Fehlentwicklungen“ die Rede; von denen erfährt man, dass sie – und nicht etwa die Stromunternehmen – den Strompreis immer teurer und die Stromversorgung tendenziell unsicher machen. Das lässt die Regierung nicht gleichgültig. Sie „steuert nach“, marktwirtschaftlich versteht sich, also z.B. mit einem kleinen Strompreisaufschlag beim Endverbraucher für den „Netzaufbau“: Will sagen, für die Unternehmen, die ihn zu ihrem Geschäft machen.
Auch auf internationaler Ebene läuft nicht alles nach Deutschlands Wunsch. Auf der UNO-Klimakonferenz in Doha 2012 hat eine Reihe großer Wirtschaftsnationen „Kyoto“ abgesagt; neben den USA und China, die dem Vertrag ohnehin nie beigetreten sind. Sie lassen sich nicht auf einen verbindlichen Plan zur CO2-Reduktion und darüber auf den Deutschland genehmen Weg einer Energiewende festlegen. Die europäischen Partner haben sich zwar auf gemeinsame Reduktionsziele der „Treibhausgase“ geeinigt, bauen aber ihre nationalen Energiewenden nicht unbedingt auf erneuerbare Energien, sondern auf einheimische Geschäftsmodelle, die auch grenzüberschreitend Marktanteile beanspruchen.
Überhaupt krempeln alle großen Kapitalnationen ihre Energiebasis um. Und nicht nur als Energienachfrager gestalten sie ihre Beteiligung am Energieweltmarkt neu, sondern auch als Anbieter von Energie und Energietechnik. Der deutsche Wille zur Weltmarktführerschaft bricht sich an Konkurrenz. Die beeinträchtigt sogar die deutsche Rechnung mit dem einheimischen Markt: Deutschlands Flächen und Dächer stehen zwar mit Solaranlagen voll, darüber häufen sich aber Klagen und Insolvenzen in der Branche, weil China mit seinen Billigangeboten den deutschen Firmen das Geschäft vermasselt. Und keiner jubelt in Berlin: „Konkurrenz belebt das Geschäft und die Innovation!“ Wenn Staaten, auf die als Riesenmarkt für unschlagbare deutsche Technik gesetzt wird, sich umgekehrt die deutsche Energiewende profitabel zunutze machen, dann sieht sich der Vorreiter der „Klimarettung“ zum „Schutz“ des eigenen Standorts herausgefordert und organisiert europäische Strafzölle.
Was die politökonomischen Gesetze des Energiesektors sind, welche Ergebnisse die weltweite Konkurrenz um Energiewenden anrichtet, welche davon Deutschland nicht mag und was die deutsche Regierung zur Bewältigung dieser Lage aufbietet, ist Thema der Veranstaltung.
Argumente zur Sache
GEGENSTANDPUNKT 1-2010:
hier
Weltklimagipfel "gescheitert" - Der Kampf der Nationen um die globale Energiewende, ihre Erträge und ihre Geschäftsordnung wird grundsätzlich.
Gegenargumente Berlin 1/13 ist erschienen
hier
Gegenstandpunkt 1-2013 ist am 16.03.2013 erschienen
Die französische Militärintervention in Mali
Ein Blitzkrieg für die Sicherheit des Westens
Das Ordnungsinteresse der Großmächte an der Sahelzone: Rein negativ!
Von der D-Mark zum Euro und keinesfalls wieder zurück
Deutschlands Anteil an Europas Finanzkrise und sein imperialistisches Interesse an ihrer Bewältigung
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Freerk Huisken
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