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Lehren aus der Corona-Krise – Artikel I bis XII

Artikel zur Corona-Krise aus GS 2-2020:

Pandemie I. + Migrantenflut = Doppelkrise
So war ‚Globalisierung‘ nicht gemeint!

Das hatte niemand kommen sehen: Ein ziemlich ausländisches und ziemlich tödliches Virus breitet sich gegen jede marktwirtschaftliche Vernunft und gegen jedes Erfordernis der deutschen Konkurrenzposition am Standort D aus und veranlasst die Obrigkeit zu einem Shutdown. Der sorgt für einen Wirtschaftseinbruch, der alles übertrifft, was das an periodische Wirtschaftseinbrüche gewöhnte, insofern abgebrühte kollektive Gedächtnis aus den letzten 100 Jahren so gespeichert hat. Die öffentliche Meinung reagiert gespalten zwischen „Muss sein!“ und „Geht gar nicht!“.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/so-war-globalisierung-nicht-gemeint

Pandemie II.
Vom demokratischen Sinn einer Seuche

Braucht die CDU „Aufbruch und Erneuerung“? Oder eher „Kontinuität“? Wäre die Nation mit F. Merz als Kanzler/kandidat besser bedient? Oder mit A. Laschet? Die Befassung der demokratischen Öffentlichkeit mit dieser Streitfrage war gerade in Gang gekommen und hätte so erregend werden können. Aber mit „Corona“ herrschen nicht bloß im Alltagsleben der Nation andere Prioritäten: Unter Seuchenbedingungen lebt die parteipolitische Konkurrenz nach einem etwas anderen Muster ganz kräftig auf.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/vom-demokratischen-sinn-einer-seuche

Pandemie III.
Die wirkliche Doppelkrise
Und was Deutschlands öffentliche Meinung oben und unten daraus macht

Im Lauf des März geraten nach und nach und bis auf Weiteres zwei Lebensbedingungen der Nation in Gefahr: Volksgesundheit und Volksernährung.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/wirkliche-doppelkrise

Frühling in Deutschland: Pandemie IV.
Die Regierung unterzeiht die Nation einer harten Belastungsprobe

Die Kanzlerin macht ihrem Volk nichts vor. Demonstrativ unaufgeregt – die Melodramatik überlässt sie ihren Ministern und auswärtigen Kollegen – kündigt sie an: Ihre Regierung unterzieht die Nation einer harten Belastungsprobe.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/belastungsprobe

Pandemie V.
Exkurs zum Thema Volksgesundheit

Die politisch Zuständigen beschönigen nicht den Einsatz hoheitlicher Gewalt, sie rechtfertigen ihn mit den Geboten der seuchenmedizinischen Vernunft. Mit Vernunft reklamiert die Politik, dass sie im Sinne und im Interesse derer handelt, die sie ihren Maßregeln unterwirft. Dabei zeugt die Gewalt, die sie aufwendet, davon, dass der Zweck, den sie mit ihren Vorschriften verfolgt, nicht der der Betroffenen ist. Was ist also die Sache, die der Staat über sein Volk verhängt, wenn er für sein sturzvernünftiges Vorgehen ohne Gewalt nicht auskommt? Und auf wen bzw. auf welche Interessen trifft er mit seiner gewaltsam verordneten Vernunft?

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/exkurs-zur-volksgesundheit

Ein Nachtrag zu Pandemie V.
Volksgesundheit und Kapitalismus

Leserbriefe, die uns erreicht haben, bestreiten die von uns dargelegte Funktionalität der Seuchenpolitik, d.h. der staatlichen Fürsorge für die Gesundheit des Volkes im Interesse seiner kapitalistischen Benutzung. Sie verwerfen dazu allerdings nicht unser Argument für diese Funktionalität, sondern schon gleich das Faktum, das wir mit ihm erklären wollen.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/leserbriefe-volksgesundheit-kapitalismus

Frohe Ostern: Pandemie VI.
Hinterher wird nichts mehr wie vorher sein – von wegen!

Vom Bundespräsidenten bis zur Wirtschaftsredaktion der SZ und über den Papst wieder zurück: Die Menschheit wird ermahnt, optimistisch in die Zukunft zu blicken, die Krise als Chance dafür zu nehmen, dass alle irgendwie alles irgendwie besser machen, weil sowieso alles irgendwie nicht mehr so weiter geht wie bisher. So stellen die Anwälte des herrschenden Systems die Systemfrage – auf ihre Weise.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/corona-chance

Pandemie VII: Kredit und internationale Konkurrenz
Mit Weltgeld gegen die „Corona-Krise“

Die Regierung in Berlin begegnet der „Corona-Krise“ mit erklärtermaßen unbegrenzten Mitteln, fürs Erste mit einem Finanzvolumen von der dreifachen Größe des jährlichen Bundeshaushalts. Die Summe relativiert sich zwar, da sie zum größeren Teil aus Kreditgarantien besteht, die hoffentlich nicht voll in Anspruch genommen werden. Dennoch: So etwas muss ein Staat sich leisten können. Deutschland kann, wie die Regierung stolz vermeldet.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/weltgeld-gegen-corona-krise

Der Lockdown zieht sich in die Länge: Pandemie VIII.
Klassenbewusstsein von rechts

Je länger die Coronakrise andauert, desto lauter wird die Kritik an den von den Regierungen ergriffenen Maßnahmen.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/klassenbewusstsein-rechts

Pandemie IX: Die „Öffnungsdiskussionsorgie“
Geschäft, Leben, Freiheit, Würde – schweres Geschütz gegen seuchenpolitische Vorsicht

Eins kann man der Merkel-Regierung nicht vorwerfen: Sie würde ihren Shutdown und ihre Vorsicht bei seiner Lockerung nicht rechtfertigen. Damit eröffnet die Regierung selbst – wie das bei Rechtfertigungen nun einmal so ist – die Diskussion über die Berechtigung der Fortdauer ihrer seuchenmedizinisch begründeten Einschränkungen. Die Regierung kriegt die Debatte, die sie lieber vermieden hätte; und zwar exakt an ihren Vorgaben entlang.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/oeffnungsdiskussionsorgie

Pandemie X: Von der Pandemie zum Pandämonium des Bösen
Die Bürger und ihre ultimative Wahrheitsfrage – wer ist schuld an der ganzen Misere?!

Besorgt registriert man in der Republik sich häufende Zusammenrottungen rechtschaffener Bürger zu „Hygiene-Demonstrationen“, auf denen sie gegen obrigkeitliche Bevormundung, Entmündigung und Schlimmeres protestieren: Allen volksaufklärerischen Bemühungen von Medizinern, Ministern und Moderatoren zum Trotz, die ihr Bestes geben zur Klarstellung der aktuellen Gefährdungslage, fasst sich für sie alles, womit der Staat gegen die Durchseuchung seines Volkes Vorkehrungen zu treffen sucht, in Varianten von Freiheitsberaubung zusammen. Wie sie auf so etwas verfallen können, ist aufgeklärten Zeitgenossen ein Rätsel, das sie im höflichsten Fall mit Kopfschütteln quittieren.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/wer-ist-schuld-an-corona

Artikel zur Corona-Krise nicht in GS 2-2020:

Pandemie XI: Bleibende Lehren aus der Corona-Krise
Wer oder was ist systemrelevant?

Auf einmal waren gar nicht, wie vor 12 Jahren, die großen Banken „systemrelevant“, sondern die vielen kleinen Leute, die in der Sondersituation der Pandemie als unentbehrliche Dienstkräfte entdeckt wurden: Krankenschwestern und Supermarktkassiererinnen, Müllmänner und Postboten bekamen das Etikett „systemrelevant“ angeheftet wie einen Orden, so als wäre das das denkbar größte Kompliment. Sie bekamen Applaus vom in Quarantäne verbannten Publikum; Politiker verstiegen sich zu der Idee einer ein paar Hunderter schweren Anerkennungsprämie für überlastete Pflegekräfte: ein Anfall von Dankbarkeit quer durch die von Infektionsgefahr und staatlicher Seuchenbekämpfung irritierte Gesellschaft. Von Dauer war der nicht…

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/was-ist-systemrelevant

Pandemie XII
Das Virus provoziert eine Klärung des Verhältnisses von Glaube, Wissen und Macht in der Demokratie

Unter der Überschrift Drosten-Studie über ansteckende Kinder grob falsch. Wie lange weiß der Star-Virologe schon davon? zitiert Bild renommierte Statistiker, die der Vorveröffentlichung einer Studie aus der Charité über die Viruslast bei infizierten Kindern Verbesserungsvorschläge zur statistischen Auswertung beisteuern und die sich selbstverständlich sofort gegen die Verwendung ihrer Beiträge zur Diskreditierung des bekanntesten deutschen Virologen durch Bild verwahren. Das Massenblatt ficht das nicht weiter an, es mischt sich ohnehin nicht wirklich in die Frage der wissenschaftlichen Haltbarkeit von Drostens vorläufigen Ergebnissen ein, sondern greift ganz generell dessen wissenschaftliche Autorität an, indem es seine moralische, nämlich seine Wahrhaftigkeit ins Zwielicht rückt: Wie lange schon verheimlicht Drosten dem deutschen Volk seine Fehlbarkeit? Der unberechtigten, also usurpierten Autorität des Virologen und seiner Kollegen vertraut, ja gehorcht dieses Volk, Bild zufolge, schon viel zu lange.

Hier der vollständige Artikel: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/glaube-wissen-macht